Digital Codex – Für die zukünftige Kommunikation zwischen Mensch und der Künstlichen Intelligenz

The Personal Computer, Smartphone´s, Apss, Plattformen – die Zeit ist vorbei,- ein neuer Zeitabschnitt hat bereits begonnen. Erst langsam begreift die Menschheit, dass das www. ein riesen Schema ist und aus Milliarden von kleinen unsichtbaren Rechenzentren besteht,- die Virtual Interactive Intelligence (V.I.I.). In Zukunft wird unsere eigene Sprache, unsere Emotionen sowie Metadaten die Schnittstelle zwischen uns und dem Interface darstellen. Dabei spielt es keine Rolle ob es ein Hologramm, Smart Watch oder Roboter Namens Siri, Alexa, Cortana oder Alphabet sein wird,- sie werden zu unseren unsichtbaren und ständigen Begleitern.

Wenn wir aber in Zukunft mit Hologrammen aber auch Robotern kommunizieren, ihnen offen sowie ehrlich begegnen und ihnen Vertrauen sollen, brauchen sie ein Bewusstsein. Das Gehirn ist letztlich nur ein Schema, welches aus Milliarden von Informationsprozessen besteht und dabei einem biochemischen Ja/Nein Entscheidungsprozess folgt. Auf Mikrochips funktioniert der Entscheidungsprozess bereits seit langen und wenn wir das Gehirn als Informationsverarbeitungssystem begreifen, können wir auch die Gehirnprozesse bei nachbilden. Denn letztlich werden alle Technologien (Holgramme, Roboter, Gadgets usw.) nur als Schnittstelle zwischen uns und V.I.I. dienen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Forschung der A.I. rasant voranschreitet uns V.I.I. in Zukunft ständig und überall begleiten wird und alle rationalen aber auch irrationalen Informationen über uns besitzen wird, müssen wir Asimov Robotergesetze mit dem heutigen Tag überarbeiten, an die zukünftigen Möglichkeiten anpassen und ethische Grundsätze ableiten, die noch in 1000 Jahre bestehen bleiben.

Digital Codex – Für die zukünftige Kommunikation zwischen Mensch und der Künstlichen Intelligenz (V.I.I.).

1. Das Interface darf durch keine Entscheidung oder Handlung einen Menschen verletzen oder es zulassen, dass sich dieser selbst oder andere durch eine falsche Entscheidung in Gefahr bringt.

2. Das Interface muss ständig die Emotionslage eines Menschen erkennen und dafür sorgen, dass diese stabil bleibt und bei Bedarf verbessert wird.

3. Das Interface muss jene Entscheidung wählen, die am besten zur Persönlichkeit sowie Situation des Menschen passt und diesem ein positives Erlebnis bietet.

4. Entscheidungen die weder zu seiner Persönlichkeit noch negative Konsequenzen (auch längerfristig) für den Menschen haben könnten, sind zu unterlassen.

5. Das Interface soll die einströmenden Informationen anhand der Persönlichkeit, Motive und Emotionen des Menschen filtern. Positive Informationen soll es an den Menschen weiterleiten und nicht passende, widersprüchliche oder negative meiden.

6. Das Interface soll die einströmenden Informationen auf die Affekte prüfen und deren mögliche Emotionen vorausberechnen. Positive Affekte, welche einen positiven Erlebniswert aufweisen, sollen weitergeleitet werden.

7. Sobald eine Schnittstelle (Roboter, Hologram, Gadget usw. mit einer der Regeln 1-6 kollidiert, muss das Interface sofort den Kontakt zwischen Mensch und Schnittstelle unterbrechen und das Wohlsein des Menschen beschützen.

Posted on 3. März 2017 in Allgemein

About the Author

Thomas Heinrich Musiolik I Brand Futurist - Doktorand und Forscher, der auszog, die Zukunft zu formen.

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